Klettern ist ein großartiger Sport und ein wunderbares Medium, um zahlreiche Fähigkeiten und Kompetenzen zu schulen, die auch für unsere psychische Gesundheit essentiellen Wert haben.

Nicht nur bei spezifischer Höhenangst, sondern auch grundsätzlich im Umgang mit unseren Ängsten – ihrem Erleben, der Frage der Bewältigbarkeit, dem Erleben eigener Grenzen und einem über sich hinaus wachsen bietet das Klettern eine tolle Möglichkeit, sich selbst in einem ganz neuen Kontext kennenzulernen.

Wirkfaktoren

Folgende Wirkfaktoren werden über das therapeutische Klettern angesprochen und können bearbeitet bzw. gefördert werden:

  • Angst: Umgang, Dosierbarkeit, Bewältigung
  • Grenzen: erleben, einfordern, überwinden
  • Kontrolle: haben, aufgeben
  • Vertrauen: in sich, in das Material, in einen anderen Menschen
  • Körpergefühl: sich spüren, sich aktivieren, Stärke, was kann mein Körper
  • Selbstfürsorge: Selbstwert und Selbstbewusstsein
  • Selbstwirksamkeit: wirken und etwas bewegen können
  • Freude: Genuss und Motivation
  • Gruppe und Soziales: gemeinsam unterwegs sein
  • Kommunikation: sich abstimmen, sich mitteilen
  • Problemlösung: Wege finden und ausprobieren
bouldering
bouldering

Klettern wirkt

Klettern wirkt – das hat sogar die Forschung gezeigt (siehe Kowald, A.-C. & Zajetz A.K.: Therapeutisches Klettern – Anwendungsfelder in Psychotherapie und Pädagogik. Klett-Cotta Verlag 2015. ISBN: 978-3-7945-2968-1). Es hat positive Effekte auf folgende psychische Herausforderungen:

  • Depression und Burnout

  • Angststörungen und Panik

  • Soziale Phobie

  • Zwangsstörungen

  • Essstörungen

  • Traumatisierungen

Der Kurs

Im Rahmen von 3 Einheiten zu jeweils 2 Stunden in der Kletterhalle Salzburg können in Gruppen von 3 bis max. 6 TeilnehmerInnen erste Erfahrungen im therapeutischen Klettern gesammelt werden.

Umfang

3 Einheiten à 2 Stunden

Gruppe

3 bis max. 6 TeilnehmerInnen

Bei Interesse bitte ich herzlich um Kontaktaufnahme mit mir!


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